Schulgeschichte

1903 bis 1905

 

DIE BERGSCHULE WIRD GEPLANT UND GEBAUT 

Neuntes Schulhaus, das in Heidenheim gebaut oder eingerichtet wurde für alle evangelischen Jungen und Mädchen der Volksschule, auch in gemischten Klassen

 „Die Festlegung des Einweihungstages geschah auf folgende Weise: Im August 1905 teilte  der Stadtschultheiß der Schulbehörde mit, ‚dass die Einweihung vom 1. September an stattfinden könne und dass sich der 2. September als der Sedanstag wohl am besten eigne. Und so war es dann auch.“  
1905 bezogen 504 Schüler und Schülerinnen die 7 Klassen.
„Zum ersten Schulvorstand (Rektoratsverweser)der Bergschule und somit der evangelischen Schule wurde nach Verzicht von Oberlehrer Mayer, Oberlehrer Bühle ernannt.“

1914 - 1919

Schule während der ersten Weltkrieges – Hilfslazarett, sparen, sammeln, erste Schulspeisung und Wärmestuben

Erweiterung der Bergschule
Zunehmende Schülerzahlen durch Änderung der Schulgesetze.  
1930 stelt sich die Frage nach Neubau oder Umbau?
Die Bergschule verändert sich.
Es werden gewonnen im Erdgeschoß 2 Säle mit je 6,50 x 9 Meter, desgleichen im ersten Stock 2 solche Säle, während im 2. Stock noch ein kleiner Schulsaal mit einer Grundfläche von 40 qm  ( 6 x 7 Meter) entsteht.

1932 -  1945

Die NSDAP und der zweite Weltkrieg – langjährige Veränderungen und ein Rückschlag für die Schule

 


Veränderungen – keine Konfessionsschulen mehr.
Bergschule wird zur Schlageter-Schule.
Die Schulen werden vom Militär vereinnahmt – Räumung, Verlagerung und abermals Lazarett.
“Im Oktober 1940 (nach dem Frankreichfeldzug) wurde in Heidenheim ein Batallion Infanterie einquartiert, auch in die Bergschule. Nach dessen Abzug – etwa Mai 1941 – wurde die Bergschule zum „Reservelazarett Schlageterschule“. Dieses wurde zu Beginn der Besetzung Heidenheims von US-Truppen besetzt – in der letzten Stunde des 24. April 1945 – und in den folgenden Tagen aufgelöst.“


1945 - 1948

Die Schule unter der Besatzung der Amerikaner -
Das Flüchtlingsproblem wirkt sich aus

 


„Jedes Zimmer der Schule war mit Flüchtlingen voll belegt. In meinem Zimmer im ersten Stock waren 25 bis 30 Personen untergebracht.
Es gab nur die Stockbetten und in der Mitte einen kleinen Tisch. Die hygienischen Zustände waren katastrophal, das Schulgebäude war bereits arg mitgenommen. Eine kleine Küche in der Schule konnte längst nicht für alle das Essen kochen. Deshalb behalfen sich die Menschen, indem sie auf offenem Feuer mit Backsteinen als Herd im Schulhof ihre Mahlzeiten zubereiteten.“

Weitreichende Änderungen und soziale Einrichtungen an der Bergschule infolge des Krieges
Nachdem  bereits im November 45 ein Umsiedlungsausschuss für Ostflüchtlinge gegründet wurde, wird ab Juni 1947 eine Beratungsstelle für Ostflüchtlinge in die Bergschule verlegt.
Bereits seit Januar befindet sich dort eine Volksküche mit Lese- und Aufenthaltsraum.

ab 1948

Die Entwicklung der Bergschule nach dem Kriege ab 1948
Versuch einer Schulnormalität – ein Neuanfang und wieder Not

 


Erst am 20.10. 1949 ist die gesamte Schule wieder von Flüchtlingen geräumt. Im Sommer des darauffolgenden Jahres wurde auch die Hoover-Speisung für Schulkinder und Jugendliche eingestellt.
Die Schulsituation hat sich nach dieser Normalisierung des Schulbetriebes dann entscheidend geändert. 

Weitere Entwicklung

1969

Die Hauptschule zieht aus, die Sonderschule für Lernbehinderte zieht ein
Die erste reine Grundschule entsteht

 

1971
Entwicklung der Jugendmusikschule - Rektor Elsers Idee nimmt Gestalt an   

 

1971-1974
Das Werkgymnasium im Aufbau – eine Modellschule sucht einen Anfang

1972-1979
Vom Schulkindergarten bis zur Grundschulförderklasse – hilfreiche Vorschulerziehung 

 

1973-1979
Eine Sprachheilschule entsteht und baut sich auf 


ab 2005

Ganztagesbetrieb